Freitag, 29. Februar 2008

Googlepedia (2): Marion Cotillard ohne Hemmungen

„Ein hartes Drama mit Unterwerfungsszenen, sexueller Gewalt – das ganze oft nah an der Vergewaltigung“, so charakterisiert die „Bild“-Zeitung mit Expertenblick ein nicht ganz jugendfreies Frühwerk der frischgebackenen Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard, das die „Bild“ als „Die schönen Dinge“ eingedeutscht hat. Eben ein ganz normaler Plot meiner Lieblingsautorin Virginie Despentes („Baise-moi“, „Teen Spirit“), von der die Romanvorlage zu „Les jolies choses“ (korrekter deutscher Titel: „Pauline und Claudine“) stammt. Die Verfilmung gibt's bei Amazon France.

Googlepedia: Die Körbchengröße von Scarlett Johansson kann ich meinen Lesern leider nicht verraten, aber manchmal landen bei mir über die Suchmaschinen Fragen, die ich gerne beantworte.


Blogrollig?

Dead Links oder lebendig sprudelnde Netzwerke? Die Universität Trier untersucht gerade die Bedeutung von Blogrolls und hat dafür einen Fragebogen online gestellt. Die Umfrage wird heute beendet, also hurtig, hurtig an die Tasten! (via Pottblog)


Helmut Markwort und die Jungfrau von Bamberg

Während das „SZ-Magazin“ heute dem alten Schwabing nachtrauert und eine eher seltsame Mischung aktueller Hangouts empfiehlt, feiert heute abend bei einer Sondervorführung im Luitpoldblock das echte Schwabing fröhlich Urständ: „Engelchen oder die Jungfrau von Bamberg“ zählt zum Genre des Schwabing-Films und bietet neben Lebenskünstlern (Hans Clarin, Christof Wackernagel) und Provinzschönheiten (Gila von Weitershausen) auch einen Auftritt von Helmut „Focus“ Markwort als „grapschenden, schmierigen Taxifahrer“.

Updates:
Markworts Comeback vor der Kamera mit Til Schweiger 2009.
Und er kann nicht vom Schauspiel lassen. Im Sommer 2010 tritt Markwort laut einer „Spiegel“-Meldung in der Rolle des Todes bei der „Jedermann“-Inszenierung des Volkstheaters Frankfurt auf. Er springt dabei für Walter Renneisen ein.


Donnerstag, 28. Februar 2008

Facebook plant Facelift

Screenshot hier.


Sex, Blogs & Videotape

Würde man diesem Kerl ein Sexvideo von sich anvertrauen? Nun Jonathan Jaxson hat's getan, in der Hoffnung, für seinen Blog im Tausch für sein Wichsfilmchen etwas Publicity von Oberklatschmaul Perez Hilton zu erhalten. Nachdem das nun nicht funktioniert hat, lief Jaxson zur „New York Post“, wohl in der Hoffnung, jetzt zumindest als Depp der Woche etwas Traffic zu erhaschen... (via Radar)


Gruppensex

Irgendwie.


Flotter Dreier


Das Café wird zum Büro...

...und statt miteinander zu reden, skypet man sich an.


Mittwoch, 27. Februar 2008

Wird „Amica“ zur „freundin“?

Als „Amica“ an den Start ging, hatte sie durchaus noch die „Vogue“ im Visier. Um so mehr hat es mich erstaunt, als letzten Monat Covergirl Claudia Schiffer in der Februar-Ausgabe der „Amica“ nicht nur Azzedine Alaïa, Chanel, Gucci und Valentino trug, sondern ausgerechnet auch noch eine „Vogue“. Offenbar hat man da bei Burda keine Berührungsängste mehr und macht gerne Werbung für das Produkt aus dem Konkurrenzverlag Condé-Nast. Die Auflösung kam jetzt im März-Heft, wo die „Amica“-Redaktion mit einem „Happy Housewife Guide“ aufwartet, der der Leserin verrät, wie man Koffer packt, Schmuck pflegt, seinen Kleiderschrank sortiert oder Outfits kombiniert: Offenbar eifert man längst nicht mehr der „Vogue“ nach, sondern der „freundin“-Redaktion mit ihrem erfolgreichen „Leichter-leben“-Konzept.


Im Bett mit Oscar














Faye Dunaways After-Oscar-Shot ist immer noch unerreicht, aber Diablo Codys Blogbild ist auch nicht schlecht.


Pop ist tot

„Die Idee des Individuums, überhaupt von Identität, Geschlecht, Sexualität, wurde wesentlich von Popmusik transportiert. Das ist heute vorbei. Alles, was die Popmusik verändern konnte, hat sie auch verändert.“ Aus dem wunderbaren Interview von Dirk Peitz mit der Grafikdesigner Peter Saville heute in der „Süddeutschen Zeitung“. Natürlich wieder mal (noch) nicht Seit 11.52 Uhr online.


Montag, 25. Februar 2008

Petit Déjeuner Musical (50)

Messieursdames, Anaïs Croze!






Konkurrenz für Adical & Co?

Seit einem Jahr lobe ich das US-Bloggernetzwerk Glam, das binnen kürzester Zeit durch die Einbindung bestehender externer Blogger in eine gemeinsame Anzeigenvermarktung die Nummer 2 1 der amerikanischen Frauenplattformen wurde und somit zu einem ernsthaften Konkurrenten alteingesessener Frauenversteher wie style.com (Condé-Nast) oder NBC's iVillage. Als Burda dann plötzlich anfing, mit Les mads einen Blog Dritter zu vermarkten, vermutete ich, daß Burda etwas ähnliches für Deutschland plant. Und jetzt ist Burda laut „F.A.Z.“ und „WSJ“(via Turi) mit einem zweistelligen Millionenbeitrag beim US-Original eingestiegen. Vielleicht nur als Investment, womöglich aber, um das Glam-Modell jetzt auch hierzulande zu praktizieren. So oder so verdient nicht unbedingt die Doppel-Salm die Lorbeeren, auch wenn es in Ihrem Vorstandsbereich angesiedelt wird. Glam hat schon seit 2006 einen ganz besonderen Verehrer im Arabellapark: Heiko Hebig.

Updates: Die Blogosphäre dazu.
Turis Sidekick Peter Schwierz hat sich Glam mal kurz näher angeschaut.


Win win

Jetzt muß ich mich doch kurz öffentlich freuen.

Für Frankreich: Marion Cotillard, Oscar als beste Hauptdarstellerin in dem Edith-Piaf-Film „La vie en rose“.






















Für f.k.: Diablo Cody, Drehbuchautorin Oscar für das beste Originaldrehbuch für den Film „Juno“.






















Update für alle, die Liveblogs nachlesen wollen: F5 – Fünf Filmfreunde, Fernsehlexikon, Frau Anne. Und wieso ich bis auf diesen kurzen Jubel darauf verzichtet habe.

Update: Und – wen wundert's? – inzwischen machen auch die ersten frivoleren Aufnahmen der ehemaligen Stripperin und Bloggerin Diablo Cody die Runde, etwa bei Defamer und Egotastic.

(Fotos: Michael Yada/©A.M.P.A.S.)


Sonntag, 24. Februar 2008

No Oscar today

Da ich heute während der Oscar-Verleihung forderndere Gesellschaft als mein PowerBook habe, gibt es dieses Jahr hier keinen Live-Blog. Stattdessen empfehle ich:
Defamer
Eine Übersicht deutschsprachiger Blogs, die live berichten wollen, gibt's bei Gossipgirlz.

(Foto: Todd Wawrychuk/©A.M.P.A.S.)


Freitag, 22. Februar 2008

Die Altersarmut der Bohème

Die „Zeit“ hat den Beitrag über Bunzens und Lobos zu befürchtende Altersarmut inzwischen auch online gestellt.


Stellenanzeigen (12)

Erst die „Online-Offensive“ und dann die eigentliche Arbeit: Sucht Marquard Media für seine gerade so lauthals wie enttäuschend relaunchten, aber redaktionell teilweise aushäusig betreuten Webseiten von „Cosmopolitan“, „Celebrity“, „Joy“, „Shape“ & Co. nun auch einen eigenen Chefredakteur Online oder klingt das nur so passend...?


Agitpop: Cher Guevara and the other comrades

Einfach herzerfrischend: Scott Kings Ausstellung „Marxist Disco! Cancelled“ im Münchner Kunstverein mit raumfüllendem Agitpop, Feinsinnigem wie einer Reihe gefälschter „Vogue“-Cover und einem schicken T, das wohl f.k. gefallen könnte...


Manueller Trackback

Turi hat mich wieder lieb... (oder seine Schreibsklaven Kavallerie)


Donnerstag, 21. Februar 2008

Countdown


In zwei Wochen geht's wieder zu den Snowbunnies und russischen Nannies in die Berge!


„Mausi“ ist das Kind der „Bunten“

Erst haben sie bei der Burda People Group die letzten Monate versucht, dem Bogenhausener Gold der „Bunten“ ein paar jugendliche Strähnen zu verpassen, und nun arbeitet Marc Werthmann, ehemaliger Chefredakteur von „InTouch“ und Neuzugang in Riekels Reich, einer ExklusivmMeldung des „Kontakter“ zufolge, unter dem Arbeitstitel „Mausi“ an einem jungen Spin-off des People-Magazins, das im Frühjahr am Markt getesten werden soll. (Wobei der „Kontakter“ Werthmann in Mark umtauft.)

Update: Bei aller Personalunion: „w&v“ hat die ausführlichere Meldung dazu online, kennt den richtigen Vornamen und spekuliert auf den Kiosktitel „Bunte Fashion & Lifestyle“, was natürlich das Sonderheft klar abseits des Mutterheftes positioniert.


Von wegen digitale Unterschicht

Mit Mercedes Bunz und Sascha Lobo („Um meine Rente kümmer ich mich frühestens ab 40.“) macht die „Zeit“ heute auf Seite 3 auf, um das Thema Altersarmut abzuhandeln, und auch nach Lektüre des Artikels fällt mir kein besserer Grund an, als für den Artikel so auf entsprechendes Echo in der Blogosphäre zu hoffen. Ah ja, und der etwas weit hergeholte Grund, daß beide ausgewiesene Spezialisten für die didigitale Bohème respektive urbanen Penner sind, die derzeit vieles leisten, aber sicherlich kaum etwas für ihr Rentenkonto. Aber soweit ich mich an meine Zeit als leitender Angestellter in der Potsdamer Straße zurückerinnere, wird Mercedes Bunz jetzt als Holtzbrinck-Angestellte nicht schlecht verdienen, auch wenn sie mit Blick auf ihr Rentenalter orakelt: „Wahrscheinlich werde ich immer irgendwie arbeiten und Geld verdienen, manchmal mit Festanstellung, manchmal ohne.“ Ein Problem wie die Altersarmut, das überwiegend ganz andere Schichten als die digitale Bohéme trifft, wird so unnötig aufgebrezelt.

Update: Jetzt auch online!


Mit Mercedes Bunz und Sascha Lobo macht die „Zeit“ heute auf Seite 3 auf, um


Darauf freue ich mich schon


Die Girls von St. Trinian.


Mittwoch, 20. Februar 2008

Wahlen Gaga

In den letzten Wochen nimmt der Münchner Kommunalwahlkampf immer kuriosere Züge an: Erst kopieren die Grünen die Hitler-Katzen, um vor Kryptofaschisten wie die „Bürgerbewegung Pro München“ und „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ zu warnen. Und dann schalten im „In München“ ausgerechnet die vier City-Dissen Pacha, Baby, 089 und Max & Moritz, wo sonst eher die BWL- und Jurastudenten aus der rechten Ecke abhängen, Wahlwerbung für die SPD unter dem Motto: „Vote for your right to party“.


Nachhaltig vögeln

Dank der „Falschen Freunde“ habe ich jetzt auch mitbekommen, daß nach „Öko-Test“ inzwischen auch die grünen Besserwisser von Claudia Langers utopia.de den grünen Sex entdeckt haben, Waldmichlsholdis „Fuchsschwanz“ und andere Sextoys testen, fair gehandelte Pulse-Kondome für Veganer anpreisen und über ökorrektes Sexleben räsonnieren.


Immer wenn er Pillen nahm (Updates)

Nachdem mir Blog Queen meine morschen Knochen vorhält, Nane mich schon als wandelndes Wrack sieht und die neue Bedienung im Barer 61 mich gestern für f.k.'s Vater hielt, widme ich mich heute mal meinem inneren Stanley Beamish und rekapituliere, was ich so in den letzten Jahren alles geschluckt oder anderweitig verabreicht bekommen habe:

  1. ACC akut 600 Hustenlöser
  2. aknefug-simplex
  3. Amara-Tropfen-Pascoe S
  4. Amoxypen Tabs 1 g
  5. Update: Angocin
  6. Aspirin direkt
  7. Azubronchin-600
  8. Beconase Aquosum
  9. Bepanthen Roche Augen- und Nasensalbe
  10. Biomagnesin Lutschtabletten
  11. Biovit
  12. Update: Bronchicum Elixir
  13. Update: Bronchoforton
  14. Captagon
  15. Update: Cartilago comp. Globuli velati
  16. Cec 500
  17. Chlorisept N Lösung
  18. Update: Chondron
  19. Ciprohexal 500 mg
  20. Clindahexal 300
  21. Update: Clindastad 300 mg
  22. Update: Codeintropfen-CT
  23. Coldastop Nasen-Öl
  24. Collomack
  25. Contramutan N Tropfen
  26. Curazink
  27. Update: Dermatop Creme
  28. Dexa-Polyspectran
  29. Update: Diclofenac-ratiopharm 75 mg SL Retardkapseln
  30. Diprosone Depot
  31. dona 200-S
  32. Update: Doxyhexal tabs 200
  33. Echinacin Liquidum
  34. Eisentabletten-ratiopharm 50 mg
  35. Elotrans Pulver
  36. Emser Nasensalz
  37. Eusovit 300
  38. ferro sanol Dragées
  39. Folsan 5 mg
  40. frubiase calcium T
  41. frubizin akut
  42. Update: FSME-Immun
  43. Gelomyrtol forte
  44. Hansamed Spray
  45. Hepatofalk Dragées
  46. Iberogast Tinktur
  47. IbuHexal 600
  48. Ibuprofen Klinge 600 mg
  49. Imodium akut
  50. Imodium lingual
  51. Update: Infecto Pedicul
  52. Keimax 400 mg
  53. Klacid
  54. Update: Kodan Tinktur forte
  55. Kohle-Compretten
  56. Lariam
  57. Levitra 5 mg
  58. Locabiosol
  59. Lomaherpan
  60. Loperamid-ratiopharm Filmtabletten
  61. Magaldrat 800 Heumann
  62. Magaldrat-ratiopharm 800
  63. Markalakt
  64. Update: MAR plus 5% Nasen-Pflegespray
  65. MCP-ratiopharm
  66. Mercuchrom
  67. NAC-ratiopharm 200 Brausetabletten
  68. NasenSpray E ratiopharm
  69. Nasentropfen AL 0,1%
  70. Nasic
  71. Nasonex
  72. Olynth
  73. Ozovit
  74. Paracetamol-ratiopharm 500
  75. Pascopankreat
  76. pect
  77. Perenterol forte
  78. Pinimenthol Erkältungsbad
  79. Polio Sabin-S
  80. Update: Prospan Hustenliquid
  81. Update: Quarz D 12 Verreibung
  82. Quassia Similiaplex
  83. Update: Reactine duo
  84. Rephalysin N
  85. Rhinisan
  86. Rinofluimucil S
  87. Rovigon G
  88. Sanasthmyl Dosier-Aerosol
  89. Update: Sinupret extract
  90. Sinupret forte
  91. Soledum Kapseln
  92. Update: Soledum forte Kapseln
  93. Spiropent Tropfen
  94. Sulf redox
  95. Spitzwegerich Hustensirup
  96. Superpep
  97. Symbioflor 1
  98. Syntaris
  99. talvosilen
  100. Tantum Verde
  101. Update: Thymian-ratiopharm Hustensaft
  102. Thymipin Hustensaft
  103. Transpulmin Balsam
  104. Tussamag Hustensaft
  105. Update: Twinrix
  106. Typhoral L
  107. Umckaloabo
  108. Update: Valontan Adulti
  109. Ventolair 100 Autohaler
  110. Viagra 25 mg, 50 mg
  111. Vioxx 12,5 mg, 25 mg
  112. Vitasprint B12
  113. Voltaren Resinat
  114. Voltaren Schmerzgel
  115. Vomex A
  116. Wick Formel 44 plus

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)


Maximo leader


Dienstag, 19. Februar 2008

StudiSex

Daß die Amis Studentenblätter traditionell pflegen und da ganz hervorragenden Nachwuchsjournalismus praktizieren, war mir bekannt, aber es gibt sogar eigene Magazine für „College sex by the people having it“: Etwa „Boink“ oder „H Bomb“ – „the Harvard College journal of sex and sexuality“. Vielleicht eine Art Ersatzbefriedigung, denn das Liebesleben der Kommilitonen scheint beängstigend abzunehmen.(via Gawker)


Mode statt Accessoires

„When you go to shows they want to sell so many handbags, and for me, well, I do not like handbags. I do not wear handbags. It is not a nice look, to carry a handbag.“ Carine Roitfeld, Chefredakteurin der französischen „Vogue“, in einem sehr schönen Porträt im „New York Magazine“. Computer mag sie übrigens auch nicht... (Der schönste Job meines Lebens war es, Mitte der Achtziger?, jedenfalls vor Verbreitung der digitalen Druckvorstufe, von München aus die Farblithos für Modekampagnen zur französischen „Vogue“ zu bringen. Nach Paris fliegen, die Mappen dort abliefern und dann die Stadt genießen. Damals trug ich eine Wäscheklammer an meiner Jacke, was die „Vogue“-Redakteurinnen ganz süß fanden.)

Updates: Die „Berliner Zeitung“ zu anderen Aspekten des Rotfeld-Porträts. Und die „Gala“.


Medienmekka München

„Diese Stadt war einfach verkommen zu einem Abenteuerspielplatz für Provinzschnösel, zu einer Westernstadt für Mauerblümchen, zu einer Hollywoodkulisse für Kleinstadtspießer.“ Der ehemalige „Playboy“-Redakteur Stefan Wimmer in seiner hübschen Telepolis-Kolumne über München im Allgemeinen und das Gärtnerplatzviertel im Besonderen.

Update: An meinem Geburtstag liest Wimmer im Atomic aus seinem neuen Buch „Der König von Mexiko“.


Rimbaud & Rock'n'Roll


Petit Déjeuner Musical (49)

Messsieursdames, Pauline Croze!






Montag, 18. Februar 2008

Basic Instinct

Für Robert Basic ist Sex offenbar nur etwas für Beziehungstäter...


Samstag, 16. Februar 2008

SoKo auf dem Weg nach Berlin

Auf ihrer MySpace-Seite schreibt unser aller Liebling SoKo, daß sie am 1. März in der Berliner Arena aufträte. Da an dem Abend der Radiosender Fritz dort sein 15-Jähriges mit Clueso, MIA., The Subways und Fettes Brot als Hauptacts feiert, ist SoKo offenbar eine der vier „brandheißen, aktuellen Newcomer Bands“, die die vier Frontliner als Paten betreuen.

Ärgernis 1: Ursprünglich hätte ich an dem Wochenende in Berlin arbeiten sollen und das Konzert dann einfach mitnehmen können, aber jetzt bin ich schon eine Woche vorher dort.

Ärgernis 2: f.k. (Name im Update geändert) würde mit mir hochfahren, aber am 2. März muß ich morgens um 7 Uhr als Wahlhelfer in München antreten.

Also muß ich wohl weiter warten, bis SoKo nach München kommt, oder meinen Frankreich-Trip mit ihrem Tourplan abstimmen.

Update: Soko twittert.




Freitag, 15. Februar 2008

Happy Birthday, Nylons!

Und ein kleiner Geburtstagsgruß von American Apparel mit den Beinen der LA Contemporary Dance Company und der Musik von Lo-Fi-Fnk zum 70. Geburtstag.


Brabble & Gezappel

Ob Oliver Pochers Hommage an die Augsburger Puppenkiste, die Präsentation von Bruce Darnells Scrabble-Spin-Off „Brabble“ („Jedes Wort gilt!“) oder einfach nur Harald Schmidts Eingangsmonolog. „Schmidt & Pocher“ gestern war wieder einmal erfrischend bösartig und respektlos. Immer noch mit das Beste im deutschen Fernsehen... Wer's verpaßt hat: Heute abend nach Mitternacht läuft die Wiederholung in dritten Programmen wie dem BR, HR oder SWR.


Das harte Los einer Chefredakteurin

„Ich musste beim Testen der Produkte die eine oder andere Allergie in Kauf nehmen.“ „Cosmopolitan“-Chefredakteurin Petra Gessulat gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ über ihre Juryarbeit beim Prix de Beauté – ungewohnt ehrlich für die Chefin einer Frauenzeitschrift.


Watch out Berlin!

Bin am 23. und 24. Februar in der Hauptstadt.


Explicit: Fetisch-Barbie

Nachdem ich das Glück habe, Münchens wohl einzige Frau zu daten, die gestern nicht wußte, daß Valentinstag war, ist hier kein Platz für Gefühlsduselei. (Da übrigens auch nicht.) Eher für Gefühlskonserven und ihre Fundstücke... Ich fürchte, ich habe bislang das Angebot auf der Reeperbahn unterschätzt.


Donnerstag, 14. Februar 2008

Petit Déjeuner Musical (2 bis)

Da wir den Valentinstag heute Françoise Hardy widmen:






Mittwoch, 13. Februar 2008

Ein nobler Preis: 50.000 Euro für ein Buch

Was kann Literatur? Offenbar gehörig schaden. Nachdem das Bundesverfassungsgericht bereits Maxim Billers Schlüsselroman „Esra“ verboten hat, kommt nun der nächste Schlag. Das Landgericht München hat heute den Autor und seinen Verlag dazu verurteilt, an Billers Exfreundin wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte 50.000 Euro Schadensersatz zu zahlen. Das Verfahren über eine weitere Schadensersatzforderung der Mutter der Klägerin ruht derzeit. (via Spiegel)


Kamera-Alarm im Barer 61

Von mir aus können so viele Pärchen im Barer 61 verkehren, wie nur wollen, daß jetzt aber die Pro-Sieben-Fuzzis dort eine Art Versteckte-Kamera-Aktion produzieren mit einem angeblichen Raucher, der dann von Uniformierten abgeführt wird, stört die Arbeitsatmosphäre im Büro doch arg.

Updates: Ausgestrahlt wird es am 20. Februar ab 17 Uhr in „taff“. Am 20. war die versteckte Kamera stattdessen am Viktualienmarkt im Einsatz. Gab es schon einen anderen Ausstrahlungstermin oder kommt es noch?













Mehr zum Barer 61


Mit dem offenen Messer auf der Berlinale

Absolut lesenswert: Willi Winklers tägliche Berlinale-Kolumne, die über den Tanz ums goldene Kalb hinausblickt und endlich mal wieder die Zusammenhänge herstellt – teils (?) auch online.


Leserreporter

„Es dauerte nicht lange, bis an jenem Tag die ersten vor Ort waren. Leute, die ihre Mobiltelefone in die Luft hielten, mit ihnen das brennende Haus filmten (...) Natürlich standen die Videos schon wenig später im Internet, und Ludwighafens Polizeipräsident Wolfgang Fromm fragte einige Tage später, ob es denn ein gutes Zeichen für den Zustand einer Gesellschaft sei, wenn man zwar ein Dutzend Brandvideos im Internet und im Fernsehen anschauen könnte, aber nur sieben Menschen am vergangenen Sonntag ihre Telefone auch benutzten, um bei Polizei oder Feuerwehr anzurufen, den Brand zu melden.“ „Süddeutsche Zeitung“


Geegle


Kann es wirklich sein, daß Scarlett Johansson auf dem Fame-O-Meter unter den Hollywood Hotties am schlechtesten abschneidet und bei den Suchmaschinen weit hinter Cameron Diaz, Angelina Jolie, Jessica Alba und Sienna Miller liegt? Oder ist vielmehr die Radar-Redaktion an dem miesen Ergebnis schuld, weil sie Scarlett in Johanssen umgetauft hat?


Dienstag, 12. Februar 2008

Ghetto Gourmet: Cookin with Coolio

Coolio – schön schrecklich (via Radar)



Coolio - schrecklich schön


Naughty Girls

Wenn ich Natalie Portman und Scarlett Johansson auf dem Cover der neuen „W“ sehe, fallen mir eine Menge schmutziger Gedanken ein. Na ja, ehrlich gesagt, auch wenn ich sie nicht sehe...


Caesarenwahn bei turi2

War es nicht in einem Asterixabenteuer, daß Caesar mit seiner Macke, von sich in der dritten Person zu sprechen, für totale Verwirrung in einem Gespräch sorgte? Nun entdecke ich heute bei turi2 in den von Peter Schwierz verfassten Abendnachrichten die schön entlarvene Passage: „turi2-Autor Peter Schwierz jedenfalls ist begeistert: Er findet Idee und Umsetzung gelungen und sagt wissen.spiegel.de eine große Zukunft voraus.“ Hm, jetzt zitieren sich Medienjournalisten also auch schon selbst in der dritten Person als Quelle. Und als ob das nicht reichen würde, heißt es ein paar Meldungen weiter gleich noch einmal: „bookmarks2: Peter Schwierz hat wissen.spiegel.de, die große Web-Allianz von "Spiegel" und Bertelsmann, getestet und sieht eine Art "Spiegel"-Google des gesicherten Wissens im deutschen Web heranwachsen.“

Update: Via Kommentar ließ mich ein Peter S. (Schwierz?) wissen, daß der oben genannte Beitrag gar nicht von Schwierz stamme, sondern aus Peter Turis Feder. Anscheinend versteckt sich the master himself neuerdings hinter fremden Autorenzeilen. Dann hoffe ich aber, daß die anderen Fakten bei turi2 zutreffender sind...


Schüler- & Studentenlegenden

Die Zeit ist ein unberechenbarer Gegner. Da meldet die „Abendzeitung“ heute, daß Ende Mai der Atzinger schließt, ein Traditionslokal, so stark verwurzelt, daß man es für unvergänglich hielt. Und auf der anderen Seite entdecke ich im Programm der Jüdischen Filmtage eine Sonderaufführung der Pubertätsblödelei „Eis am Stiel“, die nach etwas über dreißig Jahren offenbar plötzlich Kulturstatus erreicht.

Update: Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Mittwoch meldet, wird ein neuer Pächter den Atzinger unter dem alten Namen „studentenfreundlich“ weiterführen. Die „SZ“ geht davon aus, daß es sich dabei um Ernst Neumayer handelt, der bereits den Alten Simpl, den Fürstenegger, Ysenegger und egger Schwabing besitzt.


Tivoli-Blick (23)


Max-Joseph-Brücke, 12. Februar 2008, 14.26 Uhr


Willkommen: Der Hans kommt

Und spielt seine Rolle(n) auch beim Münchner Gastspiel der Berliner „Cabaret“-Produktion! Der eine oder andere wird ihn schon als Dirrty Santa erlebt haben...


Montag, 11. Februar 2008

Früchteparadies

(via Fleshbot)


Bomb bomb Iran

Die Parodie auf Will.i.ams Obama-Ode „Yes I can“ ist bestes John-McCain-Bashing. (via Radar)


R.I.P.

In memoriam Roy Scheider ein Ausschnitt aus Bob Fosses wunderbarem „All that jazz“.


Sonntag, 10. Februar 2008

Berüchtigt

An Cary Grant kommt keiner heran, schon gar nicht Seth Rogen, und nicht einmal Robert Downey jr., aber ansonsten liefert die jährliche Hollywood Issue der amerikanischen „Vanity Fair“ einige schöne Beispiele, wie die aktuelle Crème de la crème von Scarlett Johansson und Charlize Theron über Javier Bardem und Marion Cotillard bis hin zu Keira Knightley und Jodie Foster in Hitchcocks Filmklassikern brilliert hätte.


Déjà-vu

Der erste Eindruck zählt, und wenn 3sat Montag abend um 22 Uhr 40 Gero von Boehms Begegnung mit dem Fotografen Jim Rakete ausstrahlt, ist der erste Eindruck: Da stimmt was nicht. Es ist nicht nur die Playboy-Mütze, die so gar nicht zu Rakete paßt, sondern da belauern sich zwei Männer, die offenbar nicht miteinander können. Ein sich selbstverliebt seinen endlosen Analysen hingebender von Boehm, und ein Rakete, der daraufhin erst einmal lange schweigt. Das Gespräch will nicht in die Gänge kommen, und der Eindruck war besonders fatal, weil ich heute die Vorabkopie der Sendung unmittelbar nach Claudia Müllers Rakete-Porträt auf arte gesehen habe, das leider nicht mehr wiederholt wird. Beide Sendungen arbeiten streckenweise mit demselben Material, Dokumentationen der Fotosessions mit Katharina Thalbach, Norbert Bisky, Frank Walter Steinmeier und Otto Sander, in beiden Filmen wiederholen sich Anekdoten und Zitate, aber wo Müller eine warme, weiche, intensive Begegnung mit dem Berliner Fotografen gelang, hört man bei Gero von Boehm das Eis nahezu knirschen. Dennoch sehenswert, weil Rakete und Berlin immer eine Begegnung wert sind.

(Foto: ZDF/Tibor Szalma)


Klammheimliche Korrektur

Schön, das Mac Essentials meine Fehlerhinweise als Kommentar veröffentlicht und seine Meldung über den Münchner Apple Store entsprechend berichtigt hat. Aber ich dachte immer, in Blogs würde man Fehler durchstreichen und die Korrektur anfügen, statt einfach stillschweigend nachträglich umzuformulieren.

Ursprüngliche Fassung:


Heimlich korrigierte Fassung:


Yes she can: Scarlett sings

Während wir immer ungeduldi- ger auf Scarlett Johanssons Tom-Waits-Album warten, äh, „singt“ oder wirkt sie vielmehr zumindest schon mal bei will.i.ams Obama-Ode „Yes I can“ mit. (via „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“)


Blogger kandidiert bei der Münchner Kommunalwahl

Er kandidiert zwar „nur“ für den Bezirksausschuß Altstadt/Lehel auf der Münchner FDP-Liste und steht meines Erachtens politisch in einer ganz anderen Ecke als ich, aber Respekt, daß einer wie der Dorfkramer nicht nur besserwisserisch bloggt, sondern sich auch in die Untiefen der echten Politik begibt und mit seiner Plakataktion auf der Maximilianstraße durchaus virale Methoden in die Kohlenstoffwelt überträgt.


Samstag, 9. Februar 2008

Münchner No-NATO-Beats

Immer nur die „Internationale“ wäre auch langweilig. video
Die Kundgebung gegen die Sicherheitskonferenz in München.


Liebesring

So kann man sich täuschen: Ich dachte immer, auf der so bejubelten Etsy-Site gäbe es nur Selbstgestricktes und Getöpfer- tes. Aber jetzt nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Wer schenkt mir den Ring zum Valentinstag? (via Art Boobs)


Marienbashing

„Jedem Erstlingsregisseur, jedem Gastarbeiter in Hollywood mit Zwergenrollen, jeder schauspielernden Verlegersgattin wird ohne Wimpernzucken die totale Meisterschaft bescheinigt - was zählt da noch wahre Größe?“ Tobias Kniebe heute in der „Süddeutschen Zeitung“ im Aufmacher der Wochenendbeilage


Mac Essentials führt schwarze Liste

Bei Donna wundert's mich nicht. Daß aber Mac Essentials meinen Blog auf die schwarze Liste gesetzt hat und von mir keine Kommentare mehr zuläßt, ist nicht gerade nett.


E wie einfach nicht zahlen

Zum 30. November endete mein Vertrag mit der E.ON-Tochter E wie Einfach über die Lieferung von Gas. Ende Dezember kam dann die Endabrechnung, der zufolge mir eine Gutschrift von 305,16 Euro für zu viel bezahlte Abschläge zusteht. Erhalten habe ich das Geld bis heute nicht. So kann man als Konzern seinen Billigtarif natürlich auch refinanzieren.